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Standardisierung

HTML5 ist endlich eine W3C-Empfehlung

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Mühlen der Standardisierung mahlen langsam: HTML5 hat nach Jahren endlich den offiziellen Segen des World Wide Web Consortiums (W3C).

HTML5 wird seit Jahren benutzt, viele populäre Webseiten entsprechen längst der Spezifikation und nutzen ihre neue Möglichkeiten wie native Wiedergabe von Medien im Browser ohne Plug-ins à la Flash, QuickTime oder Silverlight. Trotzdem hat die Seitenbeschreibungssprache erst jetzt den Status einer W3C Recommendation erreicht.

Die Empfehlung bedeutet, dass das Standardisierungsgremium die neue HTML-Iteration für massentauglich hält. Mehr als 60 Unternehmen haben laut W3C an der Finalisierung mitgearbeitet (und dabei natürlich auch ihre eigenen Interessen eingebracht); über 4000 Fehler sollen im Zuge dessen gefunden und beseitigt worden sein. Und warum Standards wie HTML5 so wichtig sind, erklärt das W3C in einem Video: