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HTC bringt Einstiegsdroge in den Smartphone-Markt

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Das Modell „HTC Smart“ auf Basis der Qualcomm Brew MP (Brew = Binary Runtime Environment for Wireless) soll Nutzern Smartphone-ähnliche Features zum günstigen Preis bieten.
HTC Smart
HTC Smart
Foto: HTC

HTC hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona das neue HTC Smart dem europäischen Publikum vorgestellt. Mit dem Brew-Handy - ob es ein Smartphone ist, wäre zu diskutieren – zielt der taiwanische Hersteller auf preisbewusste Käufer, ohne sein Geschäft mit hochpreisigeren Android- und Windows-Mobile-Smartphones zu gefährden. Das Gerät funkt mit HSDPA (bis zu 3,6 Mbit/s) und besitzt einen 2,8-Zoll-Touchscreen (resistiv) sowie eine Drei-Megapixel-Kamera. WLAN unterstützt das Smart allerdings nicht, genauso wenig wie GPS. Der Akku hat eine Kapazität von 1.100 mAh, was für 7,5 Stunden Gesprächszeit im GSM-Betrieb reichen soll. Die Standby-Zeit beträgt laut HTC rund 19 Tage.

In einem Kurztest machte das Handy einen soliden Eindruck und reagierte dank (oder trotz?) der verbauten 300-Megahertz-Prozessors auch relativ zügig auf Eingaben. Das gewisse Etwas wie bei Android-Smartphones fehlt jedoch, dies sollte bei einem Preis von knapp 180 Euro (ohne Vertrag und Subventionen) aber zu verschmerzen sein. In Deutschland will O2 das Smart ab April 2010 auf den Markt bringen.