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HP will Lücken in OpenView durch Übernahmen füllen

15.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Integration von IT-Resourcen in Finanzsysteme, Automatisierungs-Tools wie das mit Novadign erworbene Radia-Produkt sowie Servicefunktionen sind Bereiche, in denen Hewlett Packard laut Todd DeLaughter, Vice President und General Manager der Network Management Suite, sein OpenView-Portfolio durch Übernahmen erweitern könnte. Das Unternehmen habe sich jedoch nach der jüngsten Einkaufstour zunächst eine Verschnaufpause verordnet, erklärte DeLaughter dem Branchendienst "Computerwire". "Wir haben sechs Akquisitionen in 14 Monaten getätigt und die Firmen relativ erfolgreich in den Konzern eingebunden". Die technische Integration dauere jedoch noch an.

Nach aktuellen IDC-Schätzungen ist HP mit OpenView weiterhin vor Computer Associates (CA), BMC und IBM Tivoli Marktführer bei Lösungen für das Management verteilter Systeme und konnte insbesondere den Konkurrenten CA und BMC gegenüber dem Vorjahr Marktanteile abjagen (siehe auch: "HP weiterhin Marktführer bei Systems Management"). Der Konzern führt die positive Entwicklung großenteils auf seine Verstärkung in den Bereichen Identity- und Zugangs-Management zurück. Der Zukauf von Trulogica für das Provisioning, das von Baltimore Technologies erworbene Access-Management-Portfolio sowie das über einem OEM-Deal angebotene Identity-Federation-Software von Trustgenix ("HP OpenView Select Federation") hätten HPs Position gut getan, befindet DeLaughter, nicht nur bei größeren Unternehmenskunden sondern auch beim Mittelstand. (mb)