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HP-UX erhält keine Tru64-Features

14.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard gibt Pläne auf, sein Unix-Derivat HP-UX mit neuen Techniken für Hochverfügbarkeit und Clustering auszustatten. Derartige Features hatte HP im Jahr 2002 mit Compaq und dessen Tru64-Betriebssystem übernommen und sollten in einem für das Jahr 2006 geplanten HP-UX-Release integriert sein. Anwender kommen dennoch in den Genuss dieser Funktionen, und zwar früher als geplant. Im Rahmen einer Partnerschaft mit Veritas Software arbeiten beide Unternehmen an der Hochverfügbarkeitslösung "Serviceguard", die im Bundle mit Speichersoftware von Veritas im dritten Quartal 2005 zur Verfügung stehen soll. HP-UX selbst wird stattdessen in Richtung besserer System-Performance und Virtualisierungsfähigkeiten weiterentwickelt. (ue)