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HP und Oracle melden neuen TPC-C-Weltrekord

10.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Oracles neuer Datenbank "10g" auf einem Cluster aus "rx5670"-Itanium-2-Servern von HP unter Red Hat Linux AS 3.0 wurde nach Angaben der Unternehmen ein neuer TPC-C-OLTP-Benchmark-Weltrekord (für geclusterte Systeme) von 1.184.893,38 tpm-C erzielt und erstmals mit einem geclusterten System die Millionen-tpm-C-Grenze durchbrochen. Dabei lag das Preis-Leistungs-Verhältnis bei 5,52 Dollar/tpm-C und damit deutlich unter den aus dem RISC-Umfeld gewohnten Werten.

Das Testsystem bestand aus 16 geclusterten Vier-Wege-Servern (mithin 64 CPUs) und Oracle 10g RAC ("Real Application Clusters"). Als Speicher kam eine "StorageWorks"-Lösung von HP zum Einsatz, die unter anderem das "Modular SAN Array 1000" mit 18-, 36- sowie 146-GB-Festplatten enthielt. Andrew Mendelsohn, Senior Vice President Database Development bei Oracle, bezeichnete das Ergebnis als "wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Datenbank-Computing". (tc)