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HP stellt SOA-Governance-Lösungen vor

29.01.2008
Neue Tools und Dienste von Hewlett-Packard sollen die Einführung und Steuerung Service-orientierter Architekturen (SOA) erleichtern.

Die von Hewlett-Packard gestern in den USA vorgestellten "HP Validation and Implementation Services for SOA" sollen die Bereiche Governance, Performance und Qualität abdecken. Grundlage ist die auf SOA-Governance spezialisierte und auf einem Repository aufsetzende Systinet-Software, die samt Hersteller von Mercury Interactive übernommen wurde, bevor Mercury selbst vor rund 18 Monaten unter das Dach von Hewlett-Packard kam. "HP SOA Systinet" soll dazu beitragen, Services schneller bereitzustellen und ihre bislang noch eher schwach ausgeprägte Wiederverwendung zu erhöhen. Unterstützt wird zum einen die Implementierung eines SOA-Governance-Modells, die Messung und Optimierung der Leistungsfähigkeit von SOA-Infrastrukturen sowie ein Etablieren von Qualitätsprozessen, um die Auswirkungen eines Service auf Geschäftsabläufe kontrollieren zu können. Hinzu kommt eine verbesserte Integration des Produkts mit dem "HP SOA Manager", so dass ein Service auch im Rahmen seines Lifecycle verwaltet werden kann. Ferner enthält HP SOA Systinet ein auf Eclipse basierendes Plug-in, über das Entwickler validieren können, ob sich ein Service regelkonform zu fachlichen oder technischen Anforderungen verhält, bevor er aktiv geschaltet wird. Schließlich hat HP noch die Navigationsfähigkeiten des Tools sowie dessen Reporting- und Suchmechanismen ausgebaut.

Neu im Portfolio ist auch die "HP SOA Registry Foundation", ein auf Standards basierendes Framework für unabhängige Softwareanbieter, das Funktionen für die Veröffentlichung, die Kategorisierung und für das Finden von SOA-Services anbietet. Es soll sich in die maßgeschneiderten Applikationen von Drittanbietern einbetten lassen. (ue)