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HP stampft Xpander-Pläne ein

15.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im August vergangenen Jahres hatte Hewlett-Packard vor allem im akademischen Bereich Prototypen eines wissenschaftlichen Taschenrechners mit Windows CE als Betriebssystem unters Volk gebracht. Obwohl den meisten Testern die Kombination aus Rechner und Pocket PC augenscheinlich gut gefiel, hat sich der Hersteller entschlossen, den "Xpander" nicht in Serie gehen zu lassen. Offensichtlich ist man zur Ansicht gelangt, das Gerät tauge nicht hinreichend für den Massenmarkt. Die auf dem Xpander verwendete Software wird HP statt dessen zum Download für seine "Jornada"-Handhelds bereitstellen und anschließend versuchen, ein funktionaleres Gerät zu entwickeln. Vorstellbar sei beispielsweise ein Maschinchen, dass sich an einen Overhead-Projektor oder Beamer anschließen lässt, erklärte eine Konzernsprecherin. HP gehört zu den Pionieren des Taschenrechner-Markts: Schon 1968 hatte das

Unternehmen seinen Erstling "9100A" auf den Markt gebracht - das Gerät wog um die 20 Kilogramm und kostete seinerzeit 5000 Dollar.