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HP: Monitore teilen Schläge aus

03.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aufgrund eines Defekts in einer Reihe von Hewlett-Packards (HP) 17-Zoll-Monitoren kann es bei Berührung der Gehäuse zu Stromschlägen kommen. Davon betroffen sind einige Modelle der "HP-71-CRT"-Serie, die seit Sommer letzten Jahres in den USA, Kanada und Lateinamerika ausgeliefert wurden.

Nach Angaben von HP ist der Defekt auf eine Unregelmäßigkeit in der Herstellung zurückzuführen und betrifft lediglich einen kleinen Prozentsatz der HP-71-CRT-Monitore mit der Typenbezeichnung "D8903A" . 92 400 Geräte dieser Art wurden seit Juli 2000 in Amerika ausgeliefert. 35 000 dieser Risikokandidaten sollen bereits auf Herz und Nieren geprüft worden sein. Die Anzahl der tatsächlich als defekt identifizierten Monitore belaufe sich derzeit auf vier, so eine HP-Sprecherin. Zudem sei dem Unternehmen bislang nur ein Fall bekannt, bei dem ein Kunde tatsächlich einen elektrischen Schlag erhalten habe. Einen physischen Schaden habe jedoch auch dieser nicht davongetragen.

HP-71-CRT-Monitore sind – mit leicht verändertem Innenleben und unter der Typenbezeichnung “D8901” beziehungsweise “D8902” - auch in Deutschland erhältlich, nach Angaben von HP-Sprecher Klaus Höing aber nicht von dem Defekt betroffen. Es sei denn, der eine oder andere HP-Monitor des Risikotyps hat sich dennoch seinen Weg von Übersee nach Deutschland gebahnt – etwa im Lieferumfang eines wie auch immer gearteten, in den USA erworbenen Systems.