Converged Infrastructure als Konzept

HP macht internen IT-Umbau zum Showcase

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Erklärt wird sie als Weiterentwicklung von Hewlett-Packards "Adaptive Infrastructure" - gemeint ist "Converged Infrastructure" wohl als Versuch, die Erkenntnisse aus HPs interner IT-Restrukturierung zu verkaufen.

Bei HP hatte CIO Randall Mott die unternehmensweite IT komplett renoviert, Altsysteme hinausexpediert und standardisierte eingesetzt (siehe CW 45, Seite 34). Er warf von 6000 Applikationen zwei Drittel hinaus und konsolidierte 85 Rechenzentren auf drei. Hierbei standen die Forderungen Vereinfachung, Modernisierung und Automatisierung der IT im Vordergrund.

Randall Mott ist CIO von HP weltweit. Sein rigoroses IT-Revirement im eigenen Unternehmen dient HP jetzt als Modell für das Verkaufskonzept "Converged Infrastructure".
Randall Mott ist CIO von HP weltweit. Sein rigoroses IT-Revirement im eigenen Unternehmen dient HP jetzt als Modell für das Verkaufskonzept "Converged Infrastructure".
Foto: HP

Der harte Schnitt, für den Mott zunächst einmal rund 2,5 Milliarden Dollar investieren musste, spart HP heute die Hälfte der früher pro Jahr fällig werdenden IT-Ausgaben. Außerdem hat er das Verhältnis der Ausgaben für Wartung/Support der IT zu den Investitionen in Innovationen von 70 zu 30 heute umgekehrt auf 20 zu 80.

Diese firmeninterne Erfolgsgeschichte will HP nun in ein Verkaufsargument bei Kunden weltweit ummünzen. Dazu kreierte das Unternehmen die Formel von der "Converged Infrastructure. Unter dieser Bezeichnung summiert der weltweit größte IT-Anbieter all die Versprechen, die er mit seiner IT realisiert hat.