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HP legt unterm Strich deutlich zu

17.05.2006
Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um mehr als die Hälfte gesteigert.

Wie das Unternehmen am Dienstag nach Handelsschluss an der Wall Street mitteilte, trug dazu neben der hochrentablen Druckersparte auch das PC-Geschäft mit einem zweistelligen Umsatzwachstum bei. Zudem gab HP einen optimistischen Ausblick auf das laufende Geschäft. Die Aktie legte daraufhin im nachbörslichen Handel um 2,86 Prozent auf 32 Dollar zu. Im regulären Handel hatte sie 1,64 Prozent auf 31,11 Dollar verloren. Der Überschuss stieg im zweiten Quartal von 1,0 Milliarden US-Dollar auf 1,5 Milliarden.

Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 22,6 Milliarden Dollar. Vor Sonderposten wies das Unternehmen 54 Cent Gewinn pro Aktie aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 37 Cent gewesen. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten bei 22,61 Milliarden Dollar Umsatz mit 49 Cent gerechnet. "HP hat ein weiteres solides Quartal abgeliefert", sagte Unternehmenschef Mark Hurd. "Wir haben den Umsatz gesteigert, die Margen verbessert und einen Cashflow in Rekordhöhe erwirtschaftet." Der Cashflow aus dem fortgeführten Geschäft belief sich auf 3,6 Milliarden Dollar.

Für das laufende dritte Geschäftsquartal stellte HP den Anlegern einen Gewinn pro Aktie von 45 bis 48 Cent vor Sonderposten bei 21,750 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt bei 21,762 Milliarden Dollar Umsatz lediglich mit 43 Cent gerechnet. (dpa/tc)