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HP landet Linux-Supercomputer-Coup

17.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das US-Energieministerium hat Hewlett-Packard (HP) damit beauftragt, einen unter Linux laufenden Supercomputer für sein Pacific Northwest National Laboratory zu bauen. Der Numbercruncher soll nach HP-Angaben eine Rechenleistung von 8,3 Teraflops erreichen, mit 1400 Intel-Itanium-Chips bestückt sein und 24,5 Millionen Dollar kosten. Wäre das System, das Anfang 2003 fertiggestellt sein soll, bereits heute einsetzbar, würde es zu den zehn schnellsten Supercomputern der Welt gehören. Es handelt sich auf jeden Fall um den bislang leistungsstärksten Linux-Numbercruncher. Das Energieministerium will den Riesenrechner, der ein inzwischen veraltetes IBM-System von 1997 ersetzen soll, für die Biologie- und Umweltforschung verwenden. (ka)