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HP-Kurs könnte PwC-Übernahme drücken

23.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ganz schön ärgern dürfte sich gegenwärtig PricewaterhouseCoopers (PwC), das bekanntlich seinen IT-Beratungszweig an Hewlett-Packard veräußern möchte (Computerwoche online berichtete). Der Kaufpreis war ursprünglich auf 17 bis 18 Milliarden Dollar beziffert worden. Er soll allerdings zur Hälfte in Aktien entrichtet werden. Leider ist aber das HP-Papier im Zuge des allgemeinen Börsentrudelns im vergangenen Monat um rund 20 Prozent gefallen (Schlusskurs Freitag: rund 96 Dollar). Falls sich die Fiorina-Company nicht einsichtig zeigt und den Cash-Anteil der Kaufsumme erhöht oder anderweitig nachverhandelt wird, muss sich PwC möglicherweise mit 15 Milliarden Dollar bescheiden - was durchaus andere

Bieter auf den Plan rufen könnte.