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HP kündigt "Adaptive Management Platform" an

18.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard (HP) bringt diese Woche die erste Version der "Adaptive Management Platform" heraus. Sie integriert die UDC-Technologie (Utility Data Center) des Herstellers mit der Management-Lösung "Open View" und soll die Virtualisierung heterogener Netze ermöglichen. Basis der Plattform ist die so genannte "Utility Controller Software", über die Anwender Ressourcen wie Pozessorleistung, Speicherkapazitäten und Bandbreiten einzelnen Anwendungen im Netz zuteilen kann, sagte Nick van der Zweep, Chef von HPs Utility-Computing Abteilung. Im Idealfall sollen sich alle Server und Storage-Systeme wie Komponenten eines einzigen Rechners ansteuern lassen. Via Drag & Drop können dann laut Zweep Kapazitäten zum Beispiel von einem Server, auf dem das Finanzwesen läuft, auf einen Web-Server mit einem Online-Shop umverteilt werden. Geplant ist, innerhalb der nächsten 18 Monate weitere Anwendungen

zu entwickeln, die den Utility Controller unterstützen.

HP hat außerdem neue Tools für Open View angekündigt. Demnach kommen die Version 6.4 des "Network Node Managers" und die zugehörige "Extended Topology 2.0" hinzu. Die Werkzeuge helfen bei der Fehleranalyse im Fall von Server-Ausfällen. Auch die "Web Services Management Engine" hat der Hersteller überarbeitet. Sie unterstützt jetzt die Standards SOAP (Simple Object Access Protocol) und WSDL (Web Services Description Language). Zudem sollen sich nun über SPIs (Smart Plug-ins) die Applikations-Server von Bea, IBM, Microsoft und Sun an Open View anbinden lassen. (lex)