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HP goes to Hollywood

19.04.2004

Im Zuge seines Ausflugs in den Unterhaltungssektor beginnt sich HP nun auch stärker für die Traumfabrik Hollywood zu interessieren. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, hat der Konzern mehrjährige Verträge mit zwei Produktionsstudios abgeschlossen. Mit DreamWorks arbeitete HP bereits bei dem Animationstrickfilm "Shrek" im Jahr 2001 zusammen. Bei der Produktion der Fortsetzung "Shrek 2" will das Studio nun über HPs "Utility Rendering Service" via Internet auf zusätzliche Rechenleistung zurückgreifen. Der Einsatz von 500 weiteren Dual-Prozessor-Systemen soll es DreamWorks unter anderem erlauben, die Haut des grünen Shrek-Monsters realistischer zu berechnen. Daneben stellt der IT-Konzern den Filmemachern zusätzliche Speicherkapazitäten zur Verfügung.

Der Deal mit Warner Brothers hingegen betrifft die Entwicklung von Techniken zur digitalen Bearbeitung von Filmen und dabei insbesondere zur Restaurierung von altem Archivmaterial. HP und die Produktionsgesellschaft wollen gemeinsam an entsprechenden Lösungen arbeiten und diese anschließend auch an andere Studios verkaufen. (mb)