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HP: Die Zukunft von Openview heißt SOA

28.02.2006
Die System-Management-Suite wird stärker auf die Anforderungen integrierter Applikationen ausgerichtet.

Auf einer Anwenderkonferenz für den asiatisch-pazifischen Raum haben Manager von Hewlett-Packard in groben Zügen die Zukunft von "Openview" skizziert. Ihren Angaben zufolge ist die Management-Suite, um die sich bei HP eine eigene Geschäftseinheit kümmert, mit einem jährlichen Umsatzwachstum von derzeit rund 20 Prozent und mit signifikanter Profitabilität eine Erfolgsgeschichte. Damit diese fortgeschrieben werden kann, soll Openview, einst ein reines Administrations-Tool, jetzt in seiner zweiten Generation stärker auf die Unterstützung von Geschäftsprozessen ausgerichtet werden. "Openview orientiert sich an Geschäftsprozessen, untersucht die zugrunde liegende IT-Infrastruktur und analysiert, wie das Business beeinträchtigt wird, wenn ein Prozess ausfällt", erläutert Todd DeLaughter, als HP-Vice-President Chef der Openview Business Unit.

Die Zukunft des Produkts (siehe auch "HP und Oracle besiegeln SOA-Partnerschaft") wird sich allerdings nicht auf die Sicherung der Geschäftsprozesse beschränken. Ein Großteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gilt dabei der "Active Configuration Management Database" (CMDB), dem Kern von Openview. "Active CMDB wird künftig auf eine Service-orientierte Architektur ausgerichtet", gab DeLaughter zu erkennen. "SOA ist der künftige Weg der Applikationsintegration." Wie sich diese Architektur konkret in Openview ausprägen wird, wurde noch nicht dargelegt. Es hieß lediglich: "Wir werden SOA-Manager in Openview-Produkte integrieren, um Management-Fähigkeiten enger mit der Infrastruktur zusammenzubringen." (ls)