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HP bringt Clustering-Portfolio auf Windows

03.11.2006
Kunden mit knappem IT-Budget offeriert Hewlett-Packard (HP) seine Clustering-Produkte nun auch auf einer Windows-Plattform.

Das gesamte "Unified Cluster Computing Portfolio" von HP läuft ab sofort auf einer zertifizierten Version des "Windows Compute Cluster Server 2003" (CCS). Das Microsoft-Betriebssystem lässt sich unter anderem auf HPs Proliant- und Blade-Servern einsetzen. Mit der HP Management Utility offeriert der IT-Konzern zudem ein Verwaltungswerkzeug für Cluster-Installationen. Über das Message Passing Interface (MPI) unterstützt der Hersteller ein verbreitetes Protokoll für die Verbindung von Rechnerknoten.

Unternehmen mit kleinem IT-Budget und hohen Anforderungen an die Rechenleistung biete Cluster Computing eine attraktive Option, warb Bruce Toal, Marketingchef für HPs High-Performance Computing-Sparte, für das neue Angebot. Der Einstiegspreis für eine Konfiguration aus fünf Rechnerknoten unter Windows CCS liege bei 18 000 Dollar.

Microsoft brachte CCS im Juni auf den Markt. Der Softwareanbieter verspricht sich davon zusätzliche Absatzchancen für seine Windows-Plattform. Laut dem US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen IDC wuchs der Markt für High-Performance und Technical Computing (HPTC), zu dem auch Clustering-Produkte zählen, im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf ein Umsatzvolumen von 9,2 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal 2006 habe das Clustering-Segment stark zugelegt und mache inzwischen mehr als die Hälfte des gesamten HPTC-Marktes aus. (wh)