Software-Update

HP bringt Cluster-Software und Server-Betriebssystem auf den neuesten Stand

27.04.2009
Uli Ries ist freier Journalist in München.
Anzeige  Hewlett-Packard (HP) bringt die neuesten Versionen seiner Cluster-Software HP Serviceguard und seines Server-Betriebssystems HP-UX 11i auf den Markt. Die aktuellen Releases sollen die Lösungen um neue Funktionen erweitern und die die Ausfallssicherheit kritischer Server-Systeme verbessern.
Die neue Version 11i v3 Update 4 von HP-UX 11i soll HPs Blade-Server weiter optimieren.
Die neue Version 11i v3 Update 4 von HP-UX 11i soll HPs Blade-Server weiter optimieren.
Foto: Hewlett-Packard

Hewlett-Packards Serviceguard A.11.19 soll als Teil des HP Virtual Server Environments sicherstellen, dass ein Cluster jederzeit verfügbar ist. Die Lösung erlaubt die Rekonfiguration im laufenden Betrieb und soll für eine optimale Verteilung der Arbeitslast sorgen. Wird das Cluster erweitert, soll sich die zusätzliche Systemleistung mit dieser Software zuverlässig prognostizieren lassen.

Das HP-Serviceguard-Portfolio ist für das Zusammenspiel mit HP-UX und Linux optimiert. Unternehmen sollen geschäftskritische Anwendungen mit dieser Software noch besser vor Systemausfällen schützen können, die durch Wartungsarbeiten oder durch menschliches beziehungsweise technisches Versagen entstehen. HP Serviceguard A.11.19 soll Dienste laut den HP Labs um 83 Prozent schneller wiederherstellen als ältere Versionen.

Geplante Ausfälle - etwa bei Wartung oder Konfiguration eines Clusters – sollen zu 100 Prozent überflüssig sein, da Änderungen im laufenden Betrieb vorgenommen werden können. Dabei sei es egal, ob Ressourcen ergänzt oder entfernt oder Parameter geändert werden sollen. Die Software soll als einzige Lösung für Hochverfügbarkeits-Cluster am Markt die Auslastung des Systems so steuern, dass Server nach einer erfolgreichen Ausfallsicherung (Failover) nicht überladen werden. Außerdem soll sie Administrationskosten um bis zu 25 Prozent reduzieren.

Die neue Version 11i v3 Update 4 von HP-UX 11i soll HPs Blade-Server optimieren, die laut IDC ('Meeting Mission-Critical Computing Requirements with Blade Servers', Jean S. Bozman und Matthew Eastwood, IDC, Februar 2009) die am schnellsten wachsende Server-Infrastruktur am Markt darstellen. Das neue Release soll Kunden erweiterte Automatisierungs- und Management-Funktionen bieten.

Ebenfalls laut IDC ('IDC Worldwide Availability and Clustering Software 2007 Vendor Shares', Jean S. Bozman, December 2008) soll HP seit drei Jahren den Markt für Hochverfügbarkeits- und Clustering-Software nach Umsatz dominieren. Seiten HP führt man diese Position auf den Verkauf und Support von HP-Serviceguard-Software für HP-UX-11i-basierte Systeme zurück.

Durch Automatisierung und vereinfachtes Management soll das aktualisierte Betriebssystem HP-UX 11i v3 die Dauer zur Bereitstellung von Servern an verschiedenen Standorten von Tagen auf Stunden reduzieren, bei denen die Datenreplikation über Breitbandverbindungen erfolgt. HP-UX 11i v3 soll außerdem die geplante Ausfallzeit bei Upgrades von älteren auf neuere HP-UX 11i v3-Versionen um bis zu 50 Prozent verringern und die die Energiekosten pro Prozessor durch sogenannte 'Green Active Processors' reduzieren. Hierbei wird der Energieverbrauch der Prozessoren dynamisch an den Arbeitsaufwand angepasst. Das neue Betriebssystem-Release soll außerdem sensible Daten schützen, indem sie mit Disk Scrub unwiderruflich überschrieben beziehungsweise gelöscht werden.

Die Kombination von HP-UX 11i mit HP-Integrity-Servern mit Intel-Itanium-Prozessoren soll genau die Verlässlichkeit, Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit garantieren, die Kunden mit geschäftskritischen Anwendungen fordern.