HP baut zweitschnellsten Supercomputer mit AMD-CPUs

02.10.2007
Hewlett-Packard (HP) wird einen als Cluster konfigurierten Superrechner am Pacific Northwest National Laboratory installieren. Nach dem heutigen Stand wäre dieses System mit einer Rechenleistung von 163 TFlops (163 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) in der Top500-Liste der leistungsstärksten Numbercruncher der weltweit zweitschnellste Supercomputer.

Das Forschungslabor des US-Energieministeriums will mit dem Rechner komplexe Simulationen für die Material-, Energie- und Umweltforschung abarbeiten.

Supercomputer wie dieser von der Nasa, den SGI lieferte, werden unter anderem für komplexe Strömungssimulationen eingesetzt.
Supercomputer wie dieser von der Nasa, den SGI lieferte, werden unter anderem für komplexe Strömungssimulationen eingesetzt.

Der geplante Supercomputer besteht aus geclusterten Servern der HP-Baureihe " ProLiant". Diese sind mit insgesamt 4.620 Opteron-CPUs von Advanced Micro Devices (AMD). Diese wiederum sind als Quad-Core-Prozessoren ausgelegt, besitzen also jeweils vier Prozessor-Kerne. In der Top500-Liste, die die Universität Mannheim zusammen mit dem US-amerikanischen Supercomputerpapst Jack Dongarra einmal jährlich veröffentlicht, würde sich dieser Rechner an der zweiten Stelle platzieren.

Das Gesamtsystem verfügt über 37 TB Arbeitsspeicher. Als Speicherlösungen kommen ebenfalls HP-Produkte – hier die Enterprise Virtual Arrays - zum Einsatz. Pro Sekunde können auf diesen rund 950 GB Daten abgelegt werden. Die Anbindung erfolgt über InfiniBand 4x DDR Interconnect. (jm)