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HP baut über 400 Stellen am Standort Böblingen ab

15.12.2005
Der Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) will im Rahmen seines angekündigten Personalabbaus 442 von 3400 Stellen in seiner Deutschlandzentrale Böblingen streichen.

Wie Deutschland-Chef Uli Holdenried am Donnerstag in Stuttgart sagte, sei der Stellenabbau notwendig, um die Kostenstrukturen des Unternehmens zu verbessern. Insgesamt sollen wie schon länger bekannt 1500 der 9100 HP-Stellen in Deutschland bis 2007 wegfallen.

Der Stellenabbau bei der deutschen Tochter des US-Computerriesen soll in zwei Phasen stattfinden. Deshalb sollen in Böblingen nach Medienberichten später nochmals rund 200 Jobs gestrichen werden. Ein HP-Sprecher nannte dies "Spekulation". Geschäftsleitung und Betriebsrat haben ein Abfindungsprogramm vereinbart. Es sieht nach Angaben von HP je nach Alter und Betriebszugehörigkeit Abfindungszahlungen bis zu 300.000 Euro vor. HP hat angekündigt, weltweit knapp 15 000 Stellen zu streichen.

Der Umsatz der Hewlett Packard GmbH sei im Geschäftsjahr 2004/05 (31.10.) unverändert bei 5,4 Milliarden Euro geblieben. Unter Berücksichtigung der Umsätze mit europäischen Partnern und der neu erworbenen Triaton GmbH habe der Deutschland-Umsatz 5,7 Milliarden betragen (plus zehn Prozent). Holdenried sagte, der Gewinn von HP liege auf Grund einmaliger Sondereffekte unter dem des Vorjahres. Einzelheiten wurde nicht genannt. (dpa/tc)