Fast wie 2005

HP-Aktie auf 52-Wochen-Tief

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Aktie von Hewlett-Packard ist gestern auf ein 52-Wochen-Tief gefallen.
Foto: Statista

Das Papier schloss an der NYSE gestern gut vier Prozent schwächer bei 20,30 Dollar und erreichte dabei ein neues 52-Wochen-Tief. Das Umfeld an der Nasdaq und NYSE war allerdings auch nicht gerade freundlich; an beiden großen US-Börsen ging es um rund zwei Prozent bergab.

Die 20,30 Dollar sind weniger als in den "Chaostagen" des August 2011, als der damalige CEO Léo Apotheker den Konzern ins PC-lose Zeitalter führen wollte. Zuletzt wurden die HP-Papiere eigentlich im Mai 2005 kurz nach dem Amtsantritt von Mark Hurd so billig gehandelt, schreibt "All Things Digital", sprich aktuell befinden sie sich in der Nähe eines Sieben-Jahres-Tiefs. Die HP-Aktie ist

  • auf einem 52-Wochen-Tief

  • über 20 Prozent billiger als zu Jahresbeginn

  • über 28 Prozent billiger als am 18. August 2011

  • 40 Prozent billiger als vor einem Jahr

  • 62 Prozent billiger als zum Spitzenpreis aus dem Jahr 2010

  • 52 Prozent billiger als vor fünf Jahren

  • auf dem niedrigsten Stand seit dem 12. Mai 2005

  • mit nur 28 Prozent Wertsteigerung über zehn Jahre hinweg keine gute Geldanlage

Die neue Konzernchefin Meg Whitman hat nach eigener Einschätzung von dem von ihr geplanten Konzernumbau erst 15 Prozent geschafft. Da darf man schon gespannt sein, wie lange die Aktionäre da noch mitspielen.

Infografik von Statista.