Acht Heimwerkermarkt-Filialen unter DV-Kontrolle:

Hopas verdichtet den Entscheidungsrahmen

18.04.1980

HAMBURG (je) - Integriert verarbeitet eine DDC 220 von der Stuttgarter David Datentechnik (drei Bildschirme; 128 K) als Hintergrundmaschine alle über die Nixdorf-Kassen 8812 hereinkommenden Verkaufsdaten aus den acht Filialen des Hamburger Holzfach- und Heimwerkermarktes Ferd. Rathjens.

Anwendungssoftware ist das "Handelsorientierte Profit-Center-Abrechnungssystem" (Hopas), das die Rainer Budde + Partner GmbH, Hamburg, anbietet. Parallel zur Verarbeitung der Verkaufsdaten wird im Dialog fakturiert, das Bestellwesen abgewickelt und "Controlling" gefahren. Jedes "Profit-Center" liegt via Bildschirm bis zum Kapitaleinsatz permanent im Zugriff.

Schon jetzt zeichnen sich Sortimentsgruppierungen ab, die das Unternehmen schlagkräftiger machen sollen als bisher - aufgrund von Hopas-Analysen. Dazu der Anbieter: "Sie lassen das Finden jeder verkaufsaktiven Zone in den Märkten zu."

Hopas, in Cobol programmiert, ist nach Darstellung von Budde in seinen Programmoduln flexibel und erfüllt sämtliche Rechenvorgänge, die im Holz- und Importbereich notwendig sind. Basis von Hopas ist eine Renditerechnung, in die eine stufenförmige Fixkostendeckungsrechnung integriert ist.

Wer alle sechs Programmoduln erwirbt, muß dafür 60 000 Mark hinlegen. Budde + Partner konnten Hopas bislang zweimal installieren; doch werden die Hamburger - so viel ist jetzt schon sicher - in diesem Jahr weitere fünf Installationen realisieren.

Informationen: Rainer Budde + Partner GmbH, Jägerdamm 19, 2000 Hamburg 61, Tel.: 040/5 52 16 28.