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Homebanking nimmt weiter zu

25.02.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Obwohl der schwache Aktienmarkt vielen Privatanlegern im vergangenen Jahr ordentlich auf den Magen schlug, wickeln immer mehr Deutsche ihre Bank- und Investitionsgeschäfte im Internet ab. Die Zahl der Homebanker stieg 2001 auf acht Millionen. Das sind 18,2 Prozent aller deutschen Bankkunden. 1998 erledigten nur 4,8 Prozent ihre Bankgeschäfte online. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, das 10.000 Bürger befragte.

Die Zahl der Homebanker wird den Auguren zufolge auch in Zukunft noch zunehmen. Elf Prozent derjenigen, die Online-Banking noch nicht nutzen, wollen umsteigen. Das seien rund 5,4 Millionen Bankkunden. Mit 54 Prozent verfügt die Mehrheit der Online-Banking-Nutzer über mehr als ein Konto. Die traditionellen Bankkunden, die bislang für die Erledigung ihrer Finanzgeschäfte eine Filiale aufsuchen, besitzen in der Regel jedoch nur ein Konto. (ka)