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Hohe Kosten belasten Symantec unterm Strich

10.05.2006
Der Gewinn des Security-Spezialisten Symantec im vierten Quartal ist aufgrund hoher Kosten leicht gesunken, während der Umsatz dank der Veritas-Übernahme und guten Geschäfts deutlich anzog.

Symantec wies gestern nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn von 118,8 Millionen Dollar oder elf Cent pro Aktie aus nach 119,7 Millionen Dollar oder 16 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Pro-forma-Ergebnis betrug 278,8 Millionen Dollar oder 26 Cent pro Aktie und lag über den Erwartungen der Wall Street. In der Vorjahreszeit hatte Symantec abzüglich Sondereffekten 314 Millionen Dollar oder ebenfalls 26 Cent je Anteilschein verdient.

Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 74 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal: 712,7 Millionen Dollar). Inklusive Deferred Revenue von Veritas lag der Erlös sogar bei 1,3 Milliarden Dollar, ebenfalls über den Erwartungen und den 1,29 Milliarden Dollar aus dem Berichtszeitraum des Vorjahres. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten im Schnitt 25 Cent pro Aktie Pro-forma-Gewinn sowie 1,27 Milliarden Dollar Umsatz erwartet.

Im nachbörslichen Handel legte Symantecs Aktienkurs um 3,5 Prozent auf 17,69 Dollar zu, nachdem das Papier zum Fixing an der Nasdaq 1,7 Prozent leichter bei 17,09 Dollar notiert hatte. Das, obwohl das Unternehmen für das begonnene erste Quartal des neuen Fiskaljahres nur 20 bis 21 Cent je Anteilschein Pro-forma-Ergebnis und 1,22 bis 1,25 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht gestellt hatte - die Wall Street ging bislang von 23 Cent pro Aktie und 1,25 Milliarden Dollar Erlös aus. (tc)