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Hohe Energiepreise belasten den Halbleitermarkt

09.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen iSuppli hat seine Wachstumsprognose für das weltweite Halbleitergeschäft nach unten korrigiert. Grund dafür seien steigende Energiepreise und zunehmende Überkapazitäten der Chiphersteller, erläuterte iSuppli-Analyst Gary Grandbois.

Für das laufende Jahr rechne man nun mit einer Umsatzsteigerung um 2,4 Prozent auf 232,7 Milliarden Dollar. Ursprünglich waren die Marktforscher von einer Steigerung um 5,9 Prozent ausgegangen. Das verlangsamte Wachstum führe aber wahrscheinlich zu einer stärkeren Zunahme der Chipverkäufe im nächsten Jahr, lautet eine weitere Prognose. Derzufolge ist 2006 mit weltweiten Umsätzen von 242,8 Milliarden Dollar zu rechnen, was eine Steigerung von 4,3 Prozent bedeuten würde. iSuppli hatte bislang 3,9 Prozent vorhergesagt.

Im gegenwärtigen Marktzyklus markiere das Jahr 2005 einen Tiefpunkt, glauben die US-Analysten. Für die Jahre 2007, 2008 und 2009 prognostizieren sie zweistellige Wachstumsraten. (wh)