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Höhere Ausgaben für Security und E-Business

03.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die diesjährige IT-Investitionszurückhaltung wird im kommenden Jahr nur leicht nachlassen. Wie eine Umfrage der Computerwoche-Schwesterpublikation "CIO"unter mehr als 300US-amerikanischen IT-Entscheidern ergeben hat, wollen 38 Prozent der Unternehmen im nächsten Jahr wieder mehr Geld für IT ausgeben. 22 Prozent der Befragten gehen hingegen von geringeren und 40 Prozent von gleichbleibenden Budgets aus.

Zwar sollen die Investitionen in den kommenden 12 Monaten durchschnittlich um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Profitieren werden davon jedoch nur ausgewählte Marktsegmente - wie zum Beispiel IT-Sicherheit: 56 Prozent der Befragten wollen ihre Ausgaben für Security-Software und -Services erhöhen. Auch E-Business - sowohl im B-to-B- als auch im B-to-C-Bereich - liegt wieder im Trend: Fast 37 Prozent der Befragten wollen hierfür künftig mehr Geld ausgeben. Experten schätzen, dass auf E-Business-Investitionen im kommenden Jahr rund 13 Prozent des gesamten IT-Budgets entfallen werden.

Um durch Konsolidieringsmaßnahmen im Netzwerk-, Rechenzentrums- oder Serverbereich Kosten zu senken, muss zunächst in neue Hard- und Software investiert werden. Auch für Outsourcing-Projekte machen allmählich immer mehr Firmen Geld locker, weil sie sich davon längerfristig eine Reduzierung der Kosten erhoffen. An externen Beratern wird dagegen gespart - die meisten Unternehmen setzen lieber auf ihre eigenen Mitarbeiter. (sp)