T-Systems liefert HTC-Geräte

Hochsichere Handys für Bundesbehörden

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
T-Systems versorgt demnächst rund 350 Organisationen des Bundes mit hochsicheren Smartphones. Dabei verwandelt T-Systems die HTC-Geräte mit Windows Mobile zusammen mit der IT-Sicherheitsfirma Certgate und VPN-Hersteller NCP in SiMKo-2-Smartphones ("Sichere mobile Kommunikation").
Basis der mobilen Sicherheitslösung SiMKo sind seriennahe HTC-Geräte wie das Touch Pro.
Basis der mobilen Sicherheitslösung SiMKo sind seriennahe HTC-Geräte wie das Touch Pro.

Das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums hat mit T-Systems einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Er sieht die Belieferung von rund 350 Organisationen des Bundes mit hochsicheren Smartphones vor. Es handelt sich dabei um Geräte des Herstellers HTC mit Windows Mobile von Microsoft, die zusammen mit der IT-Sicherheitsfirma Certgate und dem VPN-Hersteller NCP in SiMKo 2-Smartphones („Sichere mobile Kommunikation") verwandelt wurden. Derzeit ist das SiMKo 2 mit den Smartphones HTC Touch Pro und HTC Touch HD, in Kürze auch mit den Geräten HTC Touch Pro 2 und HTC Snap verfügbar.

Die Einführung in den Behörden soll schrittweise erfolgen. Den Anfang machen 13 Behörden, darunter überwiegend Bundesministerien. Fünf von ihnen haben nach Unternehmensangaben bereits die konzeptionellen Vorarbeiten durchlaufen und stehen kurz vor dem Roll-out. Die Bundesbehörden erhalten zunächst mehrere tausend Endgeräte SiMKo 2 einschließlich der Krypto-Karten. Der Dienstleister integriert die erforderlichen Komponenten in die Infrastruktur der Behörden.

Mit der Bundesverwaltung hätten sich als erste Nutzer vor allem Ministerien für SiMKo 2 entschieden. „Grundsätzlich ist das Smartphone aber für jedes Unternehmen interessant, das seine mobile Kommunikation gegen Wirtschaftskriminalität schützen will", sagt Stephan Maihoff von T-Systems. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat für die Smartphones die „spezifische Einsatzempfehlung für den Geheimhaltungsgrad VS-NfD (Verschlusssachen nur für den Dienstgebrauch) ausgesprochen. Dies entspreche den Anforderungen sicherheitskritischer Dienststellen der Bundesregierung und von Industrieunternehmen.

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