Mit neuem Aufzeichnungsverfahren

Hitachis WORM-Laufwerk kann 7 GB Daten speichern

16.11.1990

DÜSSELDORF (pi) - Auf eine Kapazität von 7 GB bringt es das neue WORM-Laufwerk im 12-Zoll-Format von Hitachi. Dies wurde mit einem Aufzeichnungsverfahren erreicht, bei dem die Information an den Rändern des "Read Out Holes" gespeichert werden.

Durch dieses "Pit-Edge"-Verfahren lassen sich laut Hersteller 70 Prozent mehr Daten speichern als bei der ersten WORM-Generation. Die durchschnittliche Zugriffszeit der Laufwerke liegt bei 150 Millisekunden, die Übertragungsrate zwischen Laufwerk und Controller zwischen 1,2 und 2,3 MB/s. Das Gerät verfügt über zwei SCSl Schnittstellen sowie über eine "Cross-call"-Funktion, mit dem gleichzeitig mit zwei SCSI-Controllern kommuniziert werden kann. Das Laufwerk soll ausschließlich als OEM-Produkt vertrieben werden und in der zweiten Hälfte 1991 auf den Markt kommen.

Ferner präsentiert Hitachi zwei Jukeboxen für optische Platten. Das Modell "OL321-32" kann insgesamt mit 64 WORMs im 12-Zoll-Format bestückt werden und verfügt damit über eine Speicherkapazität von 448 GB, während "OL321-22" maximal 47 optische Platten aufnehmen kann. Die mittlere Zugriffszeit für Laden und Entladen gibt Hitachi mit 6,5 Sekunden an. Die Datentransferrate beträgt im synchronen Modus 4 MB/s. Beide Geräte sind mit einer SCSI-Schnittstelle ausgerüstet. Die Jukeboxen werden über OEM-Händler vertrieben und sind ab Mitte nächsten Jahres verfügbar.