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Hitachi entwickelt Brennstoffzelle für Handhelds

12.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hitachi hat in Zusammenarbeit mit dem japanischen Mischkonzern Tokai eine DMFC-Brennstoffzelle (Direct Methanol Fuel Cell) für mobile Geräte vorgestellt. Der Energiespender soll 2005 gemeinsam mit einem kompatiblen PDA (Personal Digital Assistant) auf den Markt kommen.

Die DMFC ist eine Weiterentwicklung der PEM-Brennstoffzelle und mit einer Kunststoffmembran als Elektrolyt ausgestattet. Während die PEM-Zelle mit Wasserstoff als Anodengas betrieben wird, kommt bei der DMFC flüssiges Methanol zum Einsatz. Es wird am Elektrolyten direkt in Protonen, freie Elektronen und Kohlendioxid umgewandelt.

Der jetzt von Hitachi gezeigte Prototyp nutzt eine Methanol-Konzentration von 20 Prozent. Der Hersteller strebt eine 30-prozentige Konzentration im fertigen Modell an, sagte Unternehmenssprecher Koichi Nemoto. Die Größe mit einem Durchmesser von einem Zentimeter bei einer Zylinderlänge von rund fünf Zentimetern entspricht laut Nemoto der handelsüblicher "AA"-Batterien. Wie lange die Zelle Strom liefert, wurde nicht veröffentlicht.

Brennstoffzellen für mobile Geräte entwickeln neben Hitachi auch NEC und Toshiba. (lex)