Grafikkarte

HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo im Test

HIS legt den Turbo ein und sorgt für winterliche Temperaturen auf der Grafikkarte: Die Radeon HD 7870 IceQ Turbo ist komplett überarbeitet und sorgt für manche Überraschung im Test.

Der Hersteller HIS wirft das Referenz-Design von AMD über den Haufen und dreht sein eigenes Ding: Heraus kommt die Radeon HD 7870 IceQ Turbo. Das „IceQ“ weist auf die eigene Kühllösung hin, das „Turbo“ macht deutlich, dass es sich hierbei um ein übertaktetes Modell handelt. Wie schnell HIS damit von der Stelle kommt, zeigt der Test.

Multimedia-Leistung der HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo: Da ist der Wurm drin

Optimale OpenGL-Leistung.
Optimale OpenGL-Leistung.

Die Grafikkarte leistet vor allem im OpenGL-Benchmark von Cinebench eine beeindruckende Leistung von 81,77 Bilder pro Sekunde – der höchste Wert, den wir bis dato gemessen haben. Zum Vergleich: Das höchste Ergebnis konnten wir vorher bei der XFX Radeon HD 7950 Black Edition messen, die 81,23 Bilder pro Sekunde liefert. Ebenfalls freuen dürften sich Freunde guter Filmabende: Die Haupt-CPU ist mit 3 Prozent kaum ausgelastet, die Wiedergabe von Blu-rays in Full-HD und stereoskopischen 3D übernimmt fast vollständig die HIS-Karte.

gleichwertig zur Referenz.
gleichwertig zur Referenz.

Aber leider war die Messung der Transcodierung mit dem Cyberlink-Tool Power Director 10 nicht möglich, weshalb wir eine Aufwertung vornehmen. Das BIOS der Grafikkarte ist fehlerhaft und bessert sich erfahrungsgemäß in der nächsten Version. Multimedia-Programme zur Bearbeitung von Videos oder Fotos laufen problemlos dank dem Antrieb durch AMDs App Acceleration.

MULTIMEDIA-LEISTUNG

HIS Radeon HD 7870 IceQ Turbo (Note: 3,01)

PC-Prozessorlast bei der Filmwiedergabe: Blu-Ray 3D (1080)

3 Prozent

Zeit für das Umwandeln von 60 Sekunden eines Full-HD-Videos ins iPad-Dateiformat: H.264 (MKV)

0 Sekunden

Zeit für das Umwandeln von 60 Sekunden eines Full-HD-Videos ins iPad-Dateiformat: VC-1 (WMV)

0 Sekunden

OpenGL-Leistung (Cinebench 11.5)

82 Bilder/s