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Hilfe, die Speicher werden knapp

06.03.2007
IDC hat ausgerechnet, dass es spätestens im Jahr 2010 nicht genug Speicher geben wird, um alle digitalen Inhalte aufzunehmen.

Für das abgelaufene Jahr errechneten die Marktforscher der IDC ein Datenvolumen von 161 Milliarden GB oder 161 Exabyte, die durch Fotos, Videos, E-Mails, Web Pages, Instant Messages, Telefongespräche über IP und andere digitale Aktivitäten neu kreiert wurden. Die Analysten gingen bei ihrer Berechnung davon aus, dass ein Datensatz durchschnittlich dreimal repliziert wird. Diese Menge in Buchform gepresst würde dazu ausreichen, um zwölf Bücherstapel zur Sonne zu schicken. Eine andere Größeneinordnung der erzeugten Menge: 161 Exabyte entsprechen drei Millionen mal der Informationsmenge aller Bücher, die jemals geschrieben wurden. Für diese Datenmenge würden zwei Milliarden von Apple leistungsfähigsten iPods benötigt werden.

Die im vergangenen Jahr neu geschaffenen 161 Exabyte an Daten trafen auf ein Speicherangebot von 185 Exabyte und hatten somit keine Platzprobleme. Anders sieht es im Jahr 2010 aus: Wenn die IDC-Forscher Recht behalten, dann werden in drei Jahren 988 Exabyte an digitalen Daten, aber nur 601 Exabyte Speicherplatz produziert werden. (kk)