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Hewlett-Packard hört auf Aktionäre

22.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mehr Mitspracherecht haben jetzt die Aktionäre von Hewlett-Packard. Sie werden künftig gefragt, bevor die Führungsmannschaft Strategien gegen eine unerwünschte Übernahme entwirft. Und auch beim Thema Vergütung dürfen sie künftig mitreden: Übersteigt eine Zahlung das Grundgehalt um das Dreifache, müssen sich die Verantwortlichen das Placet der Aktionäre einholen. Hintergrund war die Zahlung an den früheren HP-President Michael Capellas letzten Herbst, als dieser HP verließ, um zu Worldcom (heute MCI) zu wechseln. Seine Abfindung in Höhe von 14,3 Millionen Dollar kritisierten viele Aktienbesitzer als übertrieben. (ho)