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Henkel überarbeitet Intranet-Suche

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Um Informationen schnell zu finden und Trends früh zu erkennen, hat Henkel in sein Intranet-Portal eine Such-, Recherche- und Kategorisierungs-Software integriert.
Henkel integriert auch wissenschaftliche Quellen in das Intranet.
Henkel integriert auch wissenschaftliche Quellen in das Intranet.

Die Henkel AG & Co. hat früh den Wert von Suchmaschinen erkannt. Um die Vielzahl an unterschiedlichen Informationen unternehmensweit strukturiert zu verwalten und effektiv bereitzustellen, entschied sich das Unternehmen schon Ende 2004 für die Suchmaschine "Retrievalware" des Anbieters Convera. Die Anwendung ist direkt über einen Link mit der Intranet-Lösung, einer Portalanwendung auf Basis von SAP NetWeaver, verbunden. Seit rund dreieinhalb Jahren durchsucht sie das Henkel-Intranet und die internen File-Server sowie ausgewählte Web-Seiten.

Inzwischen hat die Firma Fast Technologies, ein Tochterunternehmen von Microsoft, das Convera-Produkt übernommen. Wartung, Pflege und technische Weiterentwicklung der bestehenden Retrievalware-Installation erledigt Perot Systems GmbH. Der IT-Dienstleister wurde unter anderem tätig, als es galt, die Mitarbeiter von Henkel auch bei wissenschaftlichen Neuveröffentlichungen und aktueller Forschungsliteratur auf dem neuesten Stand zu halten. Hier gibt es weltweit rund 20.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Spezialverzeichnisse wie Roempp oder Scopus bieten über eigene Suchschnittstellen den kostenpflichtigen Zugriff auf die wissenschaftlichen Publikationen ihrer Verlage an. Diese Verzeichnisse wurden in das Intranet-Portal von Henkel eingebunden. Zudem integrierten die Experten weitere Sprachen in die Suchmaschine. Sie arbeitet auf der Grundlage von semantischen Netzen. Mit Hilfe einer cross-lingualen Sprachsemantik lassen sich bei der Suche nach einem Begriff auch dessen Übersetzungen anzeigen und in die Suche mit einbeziehen.

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