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Heidelberg erweist sich als relativ krisensicher

02.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ihre Bilanz für das Ende Mai abgeschlossene Geschäftsjahr 2001/02 veröffentlicht. Darin weist das Unternehmen einen Nettogewinn von 201 Millionen Euro oder 2,32 Euro pro Aktie aus nach 283 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis ging im Jahresvergleich von 506 auf 356 Millionen Euro zurück. Die Einnahmen von Heidelberg gingen von 5,3 Milliarden Euro im vorigen Geschäftsjahr auf aktuelle 5,02 Milliarden Euro zurück.

Die Auftragseingänge im abgeschlossenen Geschäftsjahr beziffert Heidelberg mit 4,6 Milliarden Euro nach 5,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Lage habe sich aber im vierten Quartal wieder stabisiliert, erklärte Finanzvorstand Herbert Meyer. Der Vorstandsvorsitzende Bernhard Schreier rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem ähnlichen Ergebnis wie im gerade bilanzierten. Die weitere Entwicklung hänge vor allem davon ab, wie stark sich die Konjunktur wieder erhole. In den Folgejahren sei bei positiver Entwicklung ein knapp zweistelliges Umsatzwachstum möglich. "Bis zum Jahr 2007 haben wir nach wie vor das Ziel, eine Acht-Milliarden-Euro-Compay zu sein", erklärte der Heidelberg-Chef. (tc)