Neue All-Flash-Lösung

HDS spendiert Storage-Systemen mehr Leistung

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Hitachi Data Systems baut sein Storage-Portfolio mit einer neuen All-Flash-Lösung für die "Hitachi Unified Storage VM" (HUS VM) aus. Außerdem optimiert HDS die Integration seiner Unified-Storage-Lösungen mit der eigenen NAS-Plattform.

Hitachi Data Systems besitzt mit der HUS VM eine Storage-Plattform, die für die Konsolidierung und das zentrale Management aller Arten von Daten dienen soll. Die HUS-Serie beherrscht Block-, File-, und Objekt-basierende Datenspeicherung. Außerdem sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen durch die integrierte Virtualisierungsfunktion ihre vorhandenen Storage-Kapazitäten mit konsolidieren.

Ab sofort bietet Hitachi Data Systems die HUS VM nun auch als All-Flash-System an. Durch den von HDS selbst entwickelten "Hitachi Accelerated Storage Flash" soll das System bis zu 1.000.000 IOPS erreichen. Neben dem eigenen Flash Memory Controller sei auch die Flash-optimierte System-Software für den Leistungszuwachs verantwortlich. Laut HDS bietet die HUS VM mit der All-Flash-Lösung eine rund doppelt so hohe Performance im Vergleich zu "Commodity-Lösungen" mit Solid State Disks. Gleichzeitig seien die Kosten pro I/O um bis zu 60 Prozent geringer.

All-Flash-Lösung: Hitachi Data Systems bietet sein Storage-System HUS VM jetzt auch komplett mit Flash-Speicher ausgestattet an.
All-Flash-Lösung: Hitachi Data Systems bietet sein Storage-System HUS VM jetzt auch komplett mit Flash-Speicher ausgestattet an.
Foto: HDS

HDS verspricht zudem eine engere Integration der HUS-Systeme mit der eigenen NAS-Plattform. File- und Block-Storage seien ab sofort maximal integriert, wie HDS angibt. Die Kapazitätsanforderungen senkt der Hersteller durch die verbesserte Deduplizierungstechnologie um bis zu 90 Prozent; Leistungseinbußen seien dabei nicht vorhanden. Auch die Hitachi "Unified Compute Platform" (UCP) für "VMware vSphere", "Microsoft Private Cloud" und "Oracle Database Real Application Cluster" profitieren laut HDS in der Variante "UCP Pro" von diesen Neuerungen. Als Beispiels nennt der Hersteller, dass die HUS VM in der All-Flash-Variante gemeinsam mit der Hitachi-NAS den Storage-Part einer konvergenten Infrastruktur übernehmen kann.

Seine Orchestrierungs-Software für das Management der Systeme hat HDS eigenen Angaben zufolge ebenfalls optimiert. Entsprechend läge auch deshalb die Zeit von der Lieferung bis zur Aufnahme des operativen Betriebs bei einer UCP Pro bei nur einer Woche. Insgesamt sollen alle Verbesserungen laut HDS eine um bis zu 30 Prozent niedrigere Total Cost of Ownership (TCO) über einen Zeitraum von vier Jahren ermöglichen. (cvi)