Neuer Wein in alten Schläuchen:
HB offeriert "Software-House"-Support
ZÜRICH (sg) - Die prekäre Situation auf dem Arbeitsmarkt für EDV-PersonaI - was Spezialisten anbetrifft - sowie die daraus resultierenden Probleme bei EDV-Umstellungen und Projekteinführungen stellen bei den EDV-Verantwortlichen heute die Hauptsorge dar.
Im einen Fall ist es der Mangel an erfahrenen Fachkräften für spezifische Aufgaben, in einem anderen das Fehlen von gut ausgebildeten EDV-Mitarbeitern für den temporären Einsatz zur Bewältigung von Spitzenbelastungen.
Der stetig ansteigende Bedarf des EDV-Marktes nach zusätzlichen, zeitlich begrenzten Dienstleistungen hat nun auch die Honeywell Bull (Schweiz) AG veranlaßt, einen gesonderten Tätigkeitsbereich, der ausschließlich auf eine derartige Art von Unterstützung spezialisiert ist aufzubauen. Die daraus erwachsene Abteilung "Software-House" beschäftigt über 20 Organisatoren, Analytiker und Programmierer.
Die Aufgabenschwerpunkte des Software-House bestehen im Temporäreinsatz bei Anwendern für Organisation, Analyse und Programmierung, quasi als Verstärkung für Benutzerteams, sowie für umfangreiche Projektrealisierung und, wo erforderlich, auch in der Datenerfassung.
Honeywell Bull will mit dieser von ihr zwar als neu bezeichneten Art von Dienstleistungen, die jedoch stark an frühere Praktiken der Herstellerfirmen erinnert, nicht nur eine wirtschaftliche Lösung von Personalengpässen offerieren, sondern ihren Kunden auch allgemein die Möglichkeit geben, alle Probleme ihrer EDV mit dem gleichen Partner zu bearbeiten.
