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Handy und Festnetz wachsen zusammen

14.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gemeinsam mit Partnern arbeitet Nokia an der Integration von Handys in die TK-Infrastruktur von Unternehmen. Hierzu wollen die Finnen sowohl mit etablierten IP-Herstellern als auch mit Start-ups zusammenarbeiten. So hat Nokia beispielsweise Cisco-Technologie in Lizenz genommen, um die Mobiltelefone der Series 60 über WLAN mit dem "Cisco Call Manager" zu verknüpfen. Ferner gehe man das Thema mobile Konvergenz mit IBM als Systemintegrator an.

Zu den Start-ups, die an der Verschmelzung von Handys und TK-Anlagen arbeiten, gehört das britische Unternehmen On Relay. Sie haben mit "MBX" eine Software entwickelt, mit der sich Handys an die TK-Anlage anknüpfen lassen und wie eine normale Nebenstelle adressiert werden. Nach Angaben der Briten funktioniert die Software sowohl mit klassischen Nebenstellenanlagen als auch mit VoIP. Dabei interagiere die MBX mit den Produkten von Avaya, Nortel, Cisco und Siemens. Eher mäßig sieht es dagegen bei den unterstützten Handys aus: Bislang funktioniert das Zusammenspiel nur mit den Nokia-Modellen der Series 60. (hi)