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Handy-Rechnung bringt viele Jugendliche in finanzielle Notlage

18.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Jahr 2002 waren 174.000 Jugendliche bei der Schufa gemeldet, die eine eidesstattliche Versicherung über ihre Vermögenslage (früher Offenbarungseid) abgegeben oder Privatinsolvenz angemeldet haben. Das sind ein Drittel mehr als noch drei Jahre zuvor. Laut Schufa ist der Anstieg vor allem auf den sorglosen Umgang mit dem Handy zurückzuführen. Gerade die teuren 0190-Nummern für Klingeltöne, Logos oder Witze treiben die Kosten schnell in die Höhe. Insgesamt sind bei der Schufa, die von Banken, Sparkassen, Spezialinstituten und dem Handel getragen wird, 2,2 Millionen Personen als zahlungsunfähig gemeldet. (ho)