Bitkom

Handy-Parken in 22 Städten Deutschlands möglich

23.07.2008
Bundesweit ist Handy-Parken bereits in 22 Städten möglich. Von den zehn größten Städten Deutschlands bieten bislang aber nur Berlin, Köln und Stuttgart das bargeldlose Bezahlen von öffentlichen Parkplätzen an. In den nächsten Monaten sollen vier weitere Kommunen hinzukommen.

Handy-Parken, also das Bezahlen von öffentlichen Parkplätzen mit dem Mobiltelefon, breitet sich in Deutschland aus. Bundesweit bieten schon 22 Städte die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens, darunter Berlin, Köln und Stuttgart. Das ergab eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikaion und neue Medien (BITKOM). Mit Lübeck, Potsdam, Moers und Oldenburg kommen in den nächsten Monaten mindestens vier weitere Kommunen hinzu.

Autofahrern bietet das System vor allem zwei Vorteile: Sie sparen sich die Suche nach Kleingeld und unnötiges Überzahlen an der Parkuhr. Weil die Abrechnung beim Handy-Parken minutengenau erfolgt, zahlt man nur für den tatsächlich geparkten Zeitraum. "Das Handy-Parken ist eine sehr interessante Mobile-Payment-Anwendung, denn es bietet wesentlich mehr als nur die bargeldlose Zahlung", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. So können zahlreiche neue Dienste angeboten werden, wie beispielsweise die Erinnerungsfunktion per SMS beim Kurzzeitparken. Günstig sei das Verfahren auch für Unternehmen, die einen größeren Fuhrpark unterhalten, denn "anstelle zahlreicher Einzelbelege fällt beim Handy-Parken nur eine zentrale Rechnung für alle Parkvorgänge eines Monats an", so Scheer.

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