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Handy-Hersteller rechnen 2007 mit stabilem Umsatz

29.06.2007
Die Hersteller von Mobiltelefonen erwarten nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM in diesem Jahr in Deutschland steigende Verkaufszahlen bei gleichbleibendem Umsatz.

Voraussichtlich würden hierzulande 32,6 Millionen Geräte (Vorjahr: 32 Millionen) verkauft, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am Freitag in Berlin mit. Wegen leicht fallender Preise werde der Umsatz trotz zunehmender Verkaufszahlen wie in den beiden Vorjahren aber bei rund 3,9 Milliarden Euro stagnieren.

Gestartet sei der digitale Mobilfunk in Deutschland vor genau 15 Jahren. Am 30. Juni 1992 sei das erste GSM-Netz frei geschaltet worden, zum ersten Mal habe es Handys im Hosentaschenformat gegeben. Besonders stark wuchs der Markt laut Mitteilung in den Jahren 1999 und 2000 mit der Einführung von Prepaid-Karten. Mitte 2006 habe die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse erstmals die Anzahl der Einwohner übertroffen. Damit liege Deutschland deutlich vor den USA. Unterschiedliche Standards, die stärkere Regionalisierung der Anbieter und fehlende Roaming-Abkommen hätten den US-amerikanischen Markt lange gehemmt, hieß es weiter. (dpa/tc)