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Handy-Geschäft floriert in Westeuropa

24.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Markt für Mobiltelefone sowie intelligente Geräte wie Smartphones ist im dritten Quartal in Westeuropa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher der IDC, die in ihrer Statistik 34 Millionen verkaufte Produkte ausweisen, während es im Vorjahr noch 27,6 Millionen waren. Mit 70 Prozent fiel das Wachstum in der Kategorie Smartphones besonders hoch aus. Bei herkömmlichen Handys lag die Steigerungsrate bei 23 Prozent. Da diese Produkte im Vergleich zu Smartphones aber 95 Prozent der vermarkteten Geräte ausmachen, schlägt das höhere Verkaufsvolumen der Smartphones im gesamten Marktwachstum kaum zu Buche.

Während im Vorjahr 49 Prozent der ausgelieferten Geräte ein Farb-Display hatten, waren es im dritten Quartal 80 Prozent. Fast drei Viertel aller verkauften Mobiltelefone beinhalten eine Digitalkamera. Gegenüber dem vergleichbaren Dreimonatszeitraum des Jahres 2003 bedeutet das eine Steigerung um 600 Prozent.

Spitzenreiter im westeuropäischen Segment ist Nokia, das laut IDC aber von 40 auf 34 Prozent Marktanteil fiel. In der Sparte der Handys büßten die Finnen sogar acht Prozent ein, verkauften dafür aber mehr Smartphones. Platz zwei belegt Siemens mit 15 Prozent Marktanteil, dicht gefolgt von Samsung mit 13 Prozent. Mit den Südkoreanern gleichgezogen ist Sony-Ericsson, das sich mit einem Wachstum von 95 Prozent als Überflieger erwies. Die großen Fünf komplettiert Motorola mit gut zehn Prozent Marktanteil. (pg)