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Handspring mit Farbe und "Turbo"

16.10.2000
Handsprings neuer "Visor Prism" kann mit seinem 16-Bit-Display mehr als 65 000 Farben darstellen. Er ist wie sein neuer Kollege "Platinum" mit einer 33-Megahertz-CPU bestückt.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie bereits Ende September erstmals berichtet erweitert die von den "Palm"-Erfindern Donna Dubinsky und Jeff Hawkins gegründete PDA-Company (Personal Digital Assistant) Handspring ihr Portfolio um zwei neue Modelle (Bilder siehe Druckvorschau):

Der "Visor Prism" ist Handsprings erster Handheld mit Farbdisplay. Anders als der "Palm IIIc", dessen Besitzer sich mit 256 Farben begnügen müssen, kann das Gerät 65 536 Farben darstellen. Im Gegensatz zu allen übrigen Visors erfolgt die Stromversorgung über einen Lithium-Ionen-Akku. Der Prism soll noch in diesem Quartal auch hierzulande erhältlich sein, er kostet dann knapp 1300 Mark.

Der "Visor Platinum" ist laut Hersteller der gegenwärtig schnellste erhältliche Handheld mit Palm-OS. Er nutzt erstmals die 33 Megahertz schnelle Ausführung des "Dragonball"-Prozessors von Motorola (der sitzt übrigens auch im Prism) und ist damit laut Hersteller mindestens 50 Prozent schneller als der hauseigene "Visor Deluxe" und die "Originale" von Palm, deren CPU jeweils mit 16 Megahertz taktet. Der silbrige Renner wird knapp 800 Mark kosten.

Beide Neulinge sind mit einem modifizierten Palm-OS 3.52H ausgestattet. Dieses bietet neben der Unterstützung für Handsprings proprietären Erweiterungssteckplatz "Springboard" unter anderem zusätzliche Kalenderfunktionen (eine Lizenzausgabe des "Datebk3" von Pimlico), einen verbesserten Taschenrechner sowie eine Weltzeituhr.