COMPUTERWOCHE 09/2013

HANA – Vision und Realität

Martin Bayer
Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; mitverantwortlich für die Entwicklung von Themenschwerpunkten; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
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Bei SAP dreht sich derzeit alles um HANA. Die In-Memory-Datenbank, die transaktionale und analytische Welt vereint, soll künftig das Fundament für das gesamte eigene Anwendungsportfolio bilden und klassische relationale Datenbanken ablösen. Doch die Kunden warten erst einmal ab und wollen einen Beleg, ob es sich wirklich lohnt.
Ab sofort ist die neue COMPUTERWOCHE als Heft und als iPad-Ausgabe erhältlich.
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Als SAP vor drei Jahren mit HANA eine eigene Datenbank ankündigte, wurde der Anwendungsspezialist vielfach belächelt. Doch die Softwerker ließen sich nicht beirren und entwickelten ihre In-Memory-Technik beharrlich weiter. Heute bildet HANA bereits die Basis für das gesamte Software-Portfolio von SAP. Und damit ist für die Walldorfer noch lange nicht Schluss. Kunden sollen mit dem System klassische relationale Datenbanksysteme ablösen können. Der Anbieter verspricht mit HANA, das transaktionale und analytische Workloads in einem System vereint, eine Konsolidierung und Vereinfachung der Infrastrukturen.

Außerdem ließen sich Analysen durch die Datenhaltung im Arbeitsspeicher und die spaltenorientierte Datenbank deutlich beschleunigen. Noch halten sich die Anwender jedoch zurück. Konkrete Investitionen planen die wenigsten. Sie verlangen einen Nachweis, ob sich die nicht unerheblichen Investitionen in HANA auch rechnen. Außerdem darf man die etablierten Datenbankanbieter nicht vergessen, die ebenfalls an neuen Techniken für Analytics und Big Data arbeiten.

Außerdem im Heft:

  • Exklusiv-Interview: Microsofts Deutschland-Geschäftsführer Christian Illek erläutert, wie der Konzern mit Windows 8 und den Surface-Tablets zu alter Stärke zurückfinden will.

  • Blackberry Z10 im Praxistest: Alle Hoffnungen ruhen auf einer neuen Plattform und dem neuen Smartphone. Wir haben das Z10 unter die Lupe genommen.

  • Alternativen zu Microsofts Small Business Server: Nachdem der SBS zugunsten von Windows Server 2012 eingestellt ist, suchen viele Kunden nach Alternativen. Wir stellen drei Linux-Komplettpakete vor.

  • Herausforderung Consumerization: Mit „Bring your own Everything“ geraten die IT-Abteilungen weiter unter Druck. Wir erklären, was auf die CIOs zukommt und wie sie darauf reagieren sollten.

  • Aktuelle Zahlen zum IT-Arbeitsmarkt: Zwar ging die Zahl der Jobangebote etwas zurück, doch Fachkräfte werden weiter händeringend gesucht. Gute Karrierechancen also für Spezialisten.

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Leseprobe der COMPUTERWOCHE 09/2013

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