Rasant trotz GPRS

Hagenuk PocketSurfer 2: Schickes Surf-Brett im Brieftaschenformat

24.06.2008
Hagenuk hat den PocketSurfer 2 vorgestellt. Der Folder ermöglicht das Surfen im Internet überall in Deutschland. Obwohl sich das Gerät nur per GPRS mit dem Mobilfunknetz verbindet, sollen Internet-Seiten in durchschnittlich fünf bis sieben Sekunden aufgebaut sein. Dafür sorgt ein Proxy-Server, der alle Inhalte komprimiert.

Ein Internet-Gerät für die Tasche versprechen nicht nur Handy-Hersteller, sondern auch die Firma Hagenuk mit ihrem PocketSurfer 2. Die Anwender können ihn einfach anschalten und lossurfen, denn der Mobilfunkvertrag für das erste Jahr ist schon im Kaufpreis enthalten. Die Surfmaschine ist nur 15 Millimeter dünn, damit ist sie flacher als das E90 Communicator von Nokia und wiegt mit 174 Gramm auch weniger. Weil man mit dem Gerät nicht telefonieren kann, gehört es zu den UMPCs und Mobile Internet Devices. Der mit einem edlen Klavierlack überzogene PocketSurfer 2 ist lediglich zum Lesen von Nachrichten, für E-Mails oder zum Stöbern im Internet geeignet.

Beste Ablesbarkeit auch bei Sonneneinstrahlung verspricht das 5,2 Zoll große, transreflexive Display mit einer Auflösung von 640x240 Pixeln. Wie beim E90 Communicator ist der Bildschirm extrem breit und nicht sehr hoch, dadurch wird häufiges Scrollen beim Lesen von Web-Seiten zur Pflicht. Obwohl das Gerät sich nur per GPRS mit dem Vodafone-Netz verbindet, soll sich eine Internet-Seite in nur fünf bis sieben Sekunden aufbauen. Dafür sorgt ein zwischengeschalteter Server, der alle aufgerufenen Inhalte komprimiert an den Pocketsurfer weiterleitet.

Inhalt dieses Artikels