Häuschenbauer im vierten Himmel

23.02.2001
Von Cornelius Storm
Und wieder kehren die "Wuselmännchen" zurück. Nach den Erfolgen der drei Vorläuferversionen ist nun "Siedler 4" am Start, um ein Verkaufsschlager zu werden.

Wenn’s auf dem Bildschirm wild wuselt, weil haufenweise geschäftige kleine Knuddelmännchen durcheinander laufen, dann ist sicher das Siedler-Fieber ausgebrochen. Das friedliche Aufbaustrategiespiel Siedler 3 war einer der Hits des Jahres 1999; Hersteller Blue Byte konnte mehr als 200 000 Exemplare unters Volk bringen.

Der jüngste Teil, Nummer 4, führt das Erfolgskonzept fort: Man herrscht über eines von vier Völkern aus der Vogelperspektive, baut Mühlen, Wachtürme, Bergwerke sowie diverse andere Gebäude und sorgt dafür, dass die Wirtschaft floriert. Wenn es den Siedlern gut geht, ist alles in Ordnung. Damit das nicht zu langweilig wird, lauert hinter den Grenzen noch ein böser Feind: das dunkle Volk.

Diese Finsterlinge verwandeln die bunte Wuselwelt in eine fiese Einöde, was natürlich verhindert werden muss. Also rekrutiert der Spieler Soldaten, um seine Idylle zu schützen. Trotz teilweise groß angelegter Schlachten bleibt aber alles friedlich und unblutig. Kenntnis der ersten drei Teile ist nicht nötig.

Hersteller: Blue Byte

Mindestkonfiguration: Pentium III/450, 128 MByte. Eine 3D-Grafikkarte ist nicht unbedingt nötig, aber empfehlenswert. Für einen Einsatz auf Notebooks ist das Spiel nicht geeignet.

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