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Hacking: FBI-Agent in Russland angeklagt

19.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein Ermittler der US-Bundespolizei FBI sei unbefugt in russische Computer eingedrungen, behauptet der russische Geheimdienst FSB. Michael Schuler, gegen den nun ein Ermittlungsverfahren in Moskau läuft, hatte vor zwei Jahren gegen zwei Cracker aus Russland ermittelt. Dabei hatte er die Verdächtigen mit Stellenangeboten einer fiktiven Sicherheitsfirma in die USA gelockt. Als sie von dort aus die heimischen Server anwählten, fing Schuler die Zugangsdaten und Passörter ab und verschaffte sich damit später Zugang zu den Rechnern, um Beweismaterial zu sichern. Anschließend wurden die Russen in den USA angeklagt, in die Systeme amerikanischer Banken eingedrungen zu sein und mehrere hunterttausend Kreditkartennummern gestohlen zu haben. (lex)