Du bist, was du sagst
Guter Sprachstil hilft im Job

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Sprache ist ein Werkzeug, mit dem der Umgang geübt sein will. Damit Ihre Botschaften besser ankommen, sollten Sie nicht nur die richtigen Worte finden. Eine deutliche Aussprache ist Voraussetzung für eine gute Kommunikation. Doch eine der Situation angemessene Wortwahl kann zum gewünschten Gesprächsergebnis führen.
Egal, ob es um die Zustimmung von Entscheidungsträgern, von Kunden oder von Wählern geht - es wird sich immer derjenige durchsetzen, der sich und sein Anliegen mit Worten am überzeugendsten darstellen kann. Wie wird Ihre Kommunikation zielgerichteter, überzeugender und wirkungsvoller?
Sag es treffender
Natürlich sprechen wir im Büro anders, als mit den Freunden beim abendlichen Glas Wein. Wir gehen ja auch nicht mit dem Jogginganzug ins Büro. Wie beim Dresscode gibt es auch bei der Sprache einige Stilregeln zu beachten:
Du bist, was Du sagst
Die Art, wie wir sprechen, hinterlässt bei anderen einen Eindruck. Benutzen wir beispielsweise häufig Füllwörter wie "vielleicht" oder "eventuell" gelten wir bei unserem Gegenüber schnell als unsicher. Damit schwächt man seine Aussagen selbst. Streichen Sie diese Wörter aus Ihrem Wortschatz und Ihre Sätze werden schnell klarer werden. So hört man Ihnen eher zu, was letztlich zu einem höheren Selbstbewusstsein führt.
Vermeiden Sie zudem lange verschachtelte Sätze. Egal ob bei Vorträgen oder Gesprächen. In der Kürze liegt die Würze. Ihre Zuhörer können Ihnen besser folgen. Das gilt ganz besonders für Entwickler, die sich oft schwer tun, Zusammenhänge einfach und verständlich klarzustellen. (Mehr dazu: "Kompliziert denken, einfach sprechen".)
Aber auch der berufliche Small-Talk will geübt sein. Denn wer die Kunst des leichten Plauderns beherrscht, legt die Basis für ein erfolgreiches Networking. Zur weiteren Lektüre empfehlen wir:
Wohlwollend formulieren
Fast für jeden Ausdruck gibt es eine passende Beschönigung (Euphemismus). Auch Sie können Ihrer Wortwahl ein wohlklingenderes Antlitz verleihen.
Statt "blödsinnig, hirnrissig, widersinnig" klingt doch "absurd" besser. Oder falls Sie jemandem sagen möchten, dass er etwas "unzeitgemäß" handelt, sagen Sie lieber "anachronisch".
Das Beste, was man tun kann, um den eigenen Stil zu verbessern, ist: viel lesen! Sie bereichern Ihren Wortschatz und können differenzierter formulieren.
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