Online-Reputation

Guter Ruf im Netz hilft der Karriere

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
86 Prozent der Personalberater recherchieren mittlerweile im Internet über den Werdegang der Bewerber.
Personalberater reagieren wenig begeistert, wenn sie Partybilder ihrer Kandidaten im Netz finden.
Personalberater reagieren wenig begeistert, wenn sie Partybilder ihrer Kandidaten im Netz finden.
Foto: Fotolia.de/Yuri Arcurs

Die Ergebnisse der Studie, die Thomas Peisl, Professor an der Hochschule München, im Auftrag des Dienstleisters Reputeer erarbeitet hat, zeigen ein deutliches Bild: Über ein Drittel der befragten Personalberater hält das "digitale Erscheinungsbild" von Kandidaten für relevant beziehungsweise sehr relevant. "Fakt ist, dass der Großteil der Personalberater schon Kandidaten wegen ihres schlechten Rufs im Internet abgelehnt hat", kommentiert Peisl, der die Professur für Unternehmensführung an der Hochschule München hält, das Ergebnis. Die häufigsten Ursachen für das Ablehnen von Bewerbern seien unpassende Kommentare oder Fotos, Bedenken bezüglich des Lebensstils und Falschangaben in der Bewerbung.

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