Series B

Gut 10 Millionen Dollar für Orderbird

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Das Berliner Startup Orderbird hat in einer zweiten Finanzierungsrunde mehr als 10 Millionen Dollar Wagniskapital erhalten.

Orderbird entwickelt Kassensysteme für die Gastronomie auf Basis von Apples iPad-Tablet. Strategischer Hauptinvestor bei dem Series-B-Funding ist einer Mitteilung zufolge der Payment-Dienstleister Concardis, außerdem sind Privatinvestoren aus den USA und Luxemburg sowie die Altinvestoren mit von der Partie. Orderbird will das frische Geld aufwenden, um sein Produktportfolio zu erweitern und weiter international zu expandieren. Die Firma hat ihre Kundenanzahl seit Jahresbeginn verdoppelt und erwartet 2014 ein Transaktionsvolumen von rund einer halben Milliarde Euro.

An der Orderbird-Kasse kann man auch mit Karte zahlen.
An der Orderbird-Kasse kann man auch mit Karte zahlen.
Foto: Orderbird

Orderbird wurde 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet und beschäftigt derzeit am Standort Berlin 60 Mitarbeiter. Über 27000 Kunden in der DACH-Region sowie in Großbritannien und Irland nutzen nach Angaben des Startups die Lösung. Concardis ist ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Banken und Sparkassen und hat rund 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Kartenakzeptanz. Das Unternehmen hat rund 230.000 Kunden in den Regionen DACH und Benelux und erbringt Dienstleistungen rund um die Kartenzahlung für mehr als 400.000 Akzeptanzstellen im Präsenzgeschäft, E-Commerce und Versandhandel.