Einnahmen erfordern mehr personellen Einsatz

GSI: Erhoehte Servicenachfrage ging zu Lasten des Nettogewinns

07.05.1993

GSI-Praesident Jacques Bentz begruendet diese Diskrepanz mit der konjunkturbedingt veraenderten Marktstruktur: Waehrend der mit Softwarepaketen erzielte Umsatz um zwei bis drei Prozent nachgelassen habe, seien die Einnahmen auf dem - personalintensiven (Anm. d. Red.) - Servicesektor um ein Zehntel gestiegen. Immer mehr Kunden wuerden statt der Nutzungsrechte fuer ein Personalsystem gleich die Serviceleistung des Anbieters in Anspruch nehmen. Auch in Deutschland ist GSI, so Bentz, bereits mit einigen Outsourcing-Interessenten im Gespraech. Namen wollte der GSI-Manager allerdings nicht nennen.

GSI bezog im vergangenen Jahr mehr als die Haelfte - rund 54 Prozent - des Umsatzes aus Dienstleistungen in den Bereichen Outsourcing und Facilities Management.

27 Prozent der Einnahmen gingen auf das Konto von Software- Installationen und Support am Kundenstandort; etwa ein Fuenftel des Umsatzes - 19 Prozent - verdankt das Unternehmen seinen Aktivitaeten auf den Gebieten Beratung, Projektunterstuetzung und Entwicklung. Die Softwareprodukte der Franzosen decken insbesondere die Gebiete Logistik, Personalverwaltung und Gehaltsabrechnung sowie Tourismus und Transport ab.

In Deutschland ist das Unternehmen durch die GSI Transport & Touristik GmbH, Darmstadt, sowie den "Paisy"-Anbieter GSI Softmark GmbH, Achim, vertreten.

Darueber hinaus hat sich der franzoesische Software- und Servicekonzern mit 60 Prozent an der in Darmstadt ansaessigen Danet GmbH beteiligt, die zu weiteren 30 Prozent der Deutschen Bundespost Telekom gehoert.