Vergleich des ISIS-Angebots signalisiert stabile Preise und Marktbereinigung:
Großteil der Personal-Software stolpert über Qualitätshürde
MÜNCHEN (uk) - Nur 50 Programme aus dem Bereich "Software für das Personalwesen" überlebten die letzten vier ISIS-Software-Reports: Ein Vergleich der entsprechenden Programme in den ISIS-Katalogen 1.76 und 1.78 ergab, daß von den 93 im Jahr 1976 aufgeführten Produkten 50 Programme auch noch im 1978er Angebot mit insgesamt 103 Paketen wieder auftauchen. Folgerung: Zirka 50 Prozent des Angebots fiel der Fluktuation zum Opfer. Die Preissituation ist dagegen seit 1976 stabil geblieben: Nur neunmal wurden Preiskorrekturen nach oben vorgenommen, dagegen wurden elf Softwareprodukte sogar billiger. Branchen-Primus Henning Stodte (Softmark) kommentierte auf CW-Anfrage die Billig-Anbieter: "Preissenkungen lassen eher auf ein schlechtes Produkt als auf harten Konkurrenzdruck schließen."
Die Entwicklung der Installationszahlen signalisieren dagegen progressives Absatzwachstum. So konnten gegenüber 1976 (549 Installationen) zirka 50 Prozent mehr Installationen mit Personalsoftware erzielt werden. Insgesamt 826 Einsätze ergeben durchschnittlich 16,5 Installationen pro Paket (1976: 11 Installationen pro Paket). Henning Stodte erwartet für die nächsten Jahre sogar einen weiteren Absatz-Anstieg, da "der Markt für qualifizierte Standardanwendungssoftware weiter wächst und die Preise für gute Programmprodukte stabil bleiben"
